2014-04-16T18:03:05+02:00 - 16. April 2014
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Letzte Aktualisierung:
22.03.2014




Förderdiagnose


Eine Förderdiagnostik, die das Ausmaß und den Ausprägungsgrad der Rechenschwäche des einzelnen Kindes ermitteln will, kann nicht auf ein standardisiertes, quantitatives Verfahren zurück greifen. Sie erfordert ein qualitatives Verfahren, mit dem das mathematische Denk- und Wissensprofil des Kindes ermittelt wird, das für eine gezielte Förderung unabdingbar ist.


Wesentlicher Kern der Untersuchung ist die Methode des "lauten Denkens", die nicht nur die Rechenergebnisse nach falsch oder richtig beurteilt, sondern ein möglichst umfassendes Wissen über die Denk- und Lösungswege der Kinder liefert und darüber Auskunft gibt, welche mathematischen Gegenstände das Kind bereits nicht verstanden oder missverstanden hat, auf welcher Stufe der mathematischen Systematik die Probleme des Kindes einsetzen und worauf sie gegebenenfalls zurückzuführen sind. Sie ermittelt die individuelle Lernausgangslage des Kindes.

 


Die Untersuchung beinhaltet auch:
  • eine Elternanamnese zur vorschulischen und schulischen Entwicklung des Kindes und zu Lern- und Erziehungsproblemen (Elternfragebogen)
  • div. Testverfahren zur Ermittlung der Lernvoraussetzungen für das mathematische Denken, wie Pränumerik, visuelle und auditive Wahrnehmung, räumliche Orientierung, Richtungsorientierung ...
  • die Beobachtung des Arbeitsverhaltens des Kindes, seine Konzentrations- und Gedächtnisleistung ...
  • Beobachtung der Anzeichen von Misserfolgsorientierung, Versagensangst oder anderen drohenden psychischen Auffälligkeiten ...



Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche · Bremen: 0421-3499313 · Oldenburg: 0441-3046054